Historie 1971 gründete man als Nachfolgeverein der ehemals dem hiesigen Sportverein angegliederten Concordia 1881 Gückingen, deren Gesangsbetrieb bereits seit geraumer Zeit eingestellt war, den Gesangverein Eintracht 1971 e.V. Auch der neugegründete Verein Eintracht 1971 Gückingen e.V. verkörperte den klassischen deutschen Gesangverein. In § 2 der damaligen Vereinssatzung: Zweck des Vereins - hieß es dazu unmissverständlich u.a.: Pflege und Ausbreitung des deutschen Chorgesangs. Vor den Entwicklungen, die die meisten deutschen Gesangvereine durchmachen mussten, blieb auch Gückingen nicht verschont. Ende der 90er war dann ein Betrieb nur noch unter größten Problemen aufrecht zu erhalten. Die Zahl der aktiven Sängerinnen und Sänger sank stetig und die geringe Anzahl der verbleibenden Chormitglieder ließ letztendlich keinen geregelten Übungsstundenbetrieb mehr zu. So empfahl der Vorstand notgedrungen der Jahreshauptversammlung 2000 den Chorbetrieb einzustellen. Als man Anfang des Jahres 2000 den Chorgesang wegen rückläufiger Sängerzahlen einstellte, hatte der Vorstand zwar einen Plan, der sicherstellen sollte, dass die Eintracht sich nicht auflöst, man konnte allerdings alles andere als optimistisch in die Zukunft sehen. Man hielt die Vereinsmitglieder mit Stammtischen und kleineren kulturellen Veranstaltungen bei der Stange und weckte somit zusätzlich auch langsam das Interesse eines Teiles der Gückinger Bevölkerung. Einige Jahre waren Erzähl-/ und Spieleabende, Theaterbesuche und zu interessanten Themen abgehaltene Referate, ausschließliches Spektrum, des allerdings auch in dieser Phase immer noch sehr rührigen Vereins. Die Vision, irgendwann einmal wieder den Chorbetrieb aufnehmen zu können, ließ der Vorstand um seinen Vorsitzenden Peter Heinbücher nie aus den Augen. Irgendwann schien die Angelegenheit reif und man bereitete sich überaus sorgfältig auf diesen ersehnten Zeitpunkt vor. Fast ein ganzes Jahr nahmen die Vorbereitungen in Anspruch, zu denen hauptsächlich die Werbung neuer Sängerinnen und Sänger, aber auch die Auswahl eines geeigneten Chorleiters zählten. Man hatte sich einen neuen Weg in der musikalischen Ausrichtung vorgenommen und fand mit Andrea Jeuck eine überaus kompetente und qualifizierte Partnerin. Die in Elz wohnende, studierte Chorleiterin und Dirigentin war bereit sich dieser Herausforderung zu stellen und übernahm diese sicherlich nicht leichte Aufgabe. Im Oktober des Jahres 2003 war es soweit. Nach 3 Jahren  der sängerischen Enthaltung wurde der Gesangsbetrieb wieder aufgenommen. Bei wöchentlichen Chorstunden, Registerproben und Stimmbildungsmaßnahmen versuchen sich die Sängerinnen und Sänger seitdem in Form zu halten und entsprechend weiter zu bilden. Der Neuanfang Seit 2004 nennt sich der Chor AufTakt. Im Rahmen einer Klausur anlässlich einer Chorfreizeit hat sich der Chor aus einer Vielzahl von Vorschlägen den Namen AufTakt verliehen. Seit dieser Zeit steht AufTakt – Gückingen begrifflich für einen jungen aufstrebenden Chor moderner Ausrichtung. Zwischenzeitlich ist man auch über die Grenzen Gückingens hinaus bekannt und war bei der Suche nach neuen Sängerinnen und Sängern erfolgreich; neben Gückingen kommen die Chormitglieder indessen aus Wiesbaden, Eppenrod, Birlenbach, Langenscheid, Hambach, Obererbach, Diez, Altendiez, Limburg und Elz. Der Chor zählt zwischenzeitlich über 25 aktive Sängerinnen und Sänger. Der Name als AufTakt